So kann Integration gelingen

Integrationsvisionen

Wie es mit dem Ankommen geklappt hat, erzählen vier Menschen. Ein Stamm­tischgespräch der speziellen Art.

Die Schweizer Fahne hängt unter dem wuchtig ausladenden Walmdach des Restaurants Hirschen in Langnau. In der traditionellen Wirtsstube mit der holzgetäfelten Decke wird an diesem Sommertag diskutiert, was die Gespräche an Schweizer Stammtischen seit Jahrzehnten bewegt: Integration. Darüber sprechen drei Frauen und ein Mann. Claudia Komminoth und Laavanja Sinnadurai sind in der Schweiz geboren. Komminoth arbeitet als Leiterin Personal und Finanzen bei PB Swiss Tool im Emmental, Sinnadurai steht kurz vor der Anwaltsprüfung. Baschar Bakdunes flüchtete vor sechs Jahren aus Syrien. Emina Kovačević kam 1989 aus dem ehemaligen Jugoslawien in die Schweiz. Sie folgte ihrem Mann, der hier eine Stelle fand.

Starten wir gleich mit der alles entscheidenden Frage: Wie kann Integration gelingen?

Laavanja Sinnadurai: Oft hängt Integration sicher auch vom Zufall ab, im richtigen Moment bei den richtigen Leuten zu landen.

Welche Rolle spielte der Zufall in Ihrer Biografie?

Sinnadurai: Ich habe das Glück, die Tochter von Eltern zu sein, die eine gute Integrationsarbeit geleistet haben, auf der ich mein Leben aufbauen kann. Dafür bin ich unendlich dankbar. Ich habe zwei Schlüsselpersonen in meinem Leben: Maria Abbühl und Anna Ochsner aus Niederscherli. Sie sind wie Gotten für mich. Sie gaben mir Nachhilfe, weil meine Eltern mir bei den Hausaufgaben nicht immer helfen konnten. Fast jedes Jahr schreibe ich ihnen eine Weihnachtskarte, und Anna Ochsner hat jährlich einen Frühlingsputz von mir zugute.

Emina Kovačević: Auch ich begegnete Menschen, die mir Türen öffneten, mir eine Chance gaben. Etwa bei meiner ersten Stelle bei Caritas. Mein Deutsch war holprig. Trotzdem wurde ich angestellt, um bosnische Flüchtlinge zu unterstützen.

Baschar Bakdounes: Mir hatte ein Kollege erzählt, dass bei einem Garagisten Autos zu reparieren seien. Ich ging dort vorbei und fragte, ob ich etwas helfen könnte. Am nächsten Tag konnte ich eine Stelle antreten. Mein Arbeitgeber tat viel für mich, damit dies möglich war: Er machte Behördengänge und füllte die vielen Formulare aus, bis ich schliesslich die Arbeitsbewilligung erhielt. Damals hatte ich noch einen N-Ausweis, denn mein Asylverfahren war noch nicht abgeschlossen.

Claudia Komminoth: Genau solche Geschichten zeigen, dass wir ein Miteinander brauchen. Nur so ergeben sich Chancen. Und diese Chancen gilt es zu nutzen. Von unseren Mitarbeitenden höre ich immer wieder Ähnliches: Zwei oder drei Personen sind massgeblich an der Integration beteiligt und nehmen eine Schlüsselfunktion ein.

Kovačević: Mich erstaunt dabei immer wieder, dass jene Personen, die einen derart grossen Einfluss auf mein Leben hatten, sich dessen gar nicht bewusst sind.

Frau Sinnadurai, Sie sind in der Schweiz geboren. Ist Integration überhaupt ein Thema für Sie?

Sinnadurai: Seit meinem ersten Atemzug integriere ich mich und wurde nicht gefragt, ob ich das will. Ich trage mehrere Etiketten: Ich bin Tamilin und Schweizerin, ich bin Flüchtlingskind und Seconda. Integration gehört zu mir. Aber eigentlich möchte ich nicht ständig als Frau mit Migrationshintergrund wahrgenommen werden, sondern als Mensch, der eine Meinung hat, der fordert und gefördert wird.

Kovačević: Das geht mir auch so. Ich wünschte mir, dass man von mir als Emina Kovačević spricht und nicht ständig meinen Migrationshintergrund in den Vordergrund stellt. Solche Begriffe markieren nur: Ich bin von hier und du nicht.

Sinnadurai: Wir sollten das Etikett Mensch mit Migrationshintergrund positiv bewerten und sagen, das ist eine Person mit vielen erkennbaren und noch nicht entdeckten Potenzialen und Ressourcen.

Frau Komminoth, welche Kompetenz ermöglicht Chancen für zugewanderte Menschen

Komminoth: Aus unserer Unternehmenssicht ist die Sprache das A und O. Wir können nur Arbeit anbieten, wenn wir uns verständigen können. Schriftliche Sprachkenntnisse sind weniger nötig. Aber die Person muss ihre Aufgabe verstehen, damit sie die Arbeit ausführen kann.

Sinnadurai: Dessen war sich mein Vater bereits 1983 im Asylheim bewusst. Alle fragten meinem Vater: «Wieso lernst du Deutsch? Wir gehen doch wieder zurück.» Er ahnte bereits da, dass er bleiben wird.

Bakdounes: Dank meiner Arbeit habe ich mein Berndeutsch ständig verbessert. Das Hochdeutsch, das ich bereits in Damaskus lernte, ging hingegen langsam vergessen. Ich mache jeweils eine interessante Erfahrung, wenn ich beim Migrationsamt in Bern anrufe: Erst unterhält sich der Beamte mit mir auf Dialekt. Aber nachdem ich mein Anliegen kundgetan habe, meine B-Bewilligung zu verlängern, wechselt er plötzlich ins Hochdeutsche. Als ob ich keinen Dialekt mehr verstehen würde.

Kovačević: Ich bin ein Mensch, der leicht und vor allem gerne Kontakte knüpft. Deshalb hatte ich zu Beginn in der Schweiz einen riesigen Schock. Ohne Deutsch konnte ich nicht auf die Menschen zugehen. Deshalb wollte ich so schnell wie möglich Deutsch lernen. Da wir kein Geld für einen Kurs hatten, begann ich mit dem Selbststudium. Immer wenn meine Söhne schliefen, habe ich Vokabeln gelernt. Bei meiner Arbeit mit Migrantinnen und Migranten fällt mir auf, wie wenig die Sprachdiplome über die tatsächliche Sprachkompetenz aussagen. Vielen fehlt die Chance, Kontakte zu knüpfen und die Sprache mit anderen Menschen zu üben. 

Komminoth: Deshalb sprechen wir in unserem Betrieb Deutsch miteinander. Bei uns lernen die Angestellten die Sprache am Arbeitsplatz. Zusätzlich bieten wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einmal in der Woche einen Deutschkurs an. Wir bezahlen die Kosten, doch die Mitarbeitenden müssen ausstempeln und damit in ihrer Freizeit die Sprache lernen. Von Menschen mit wenig Deutschkenntnissen erwarten wir, dass sie individuell zusätzliche Deutschkurse besuchen, etwa am Samstag. Wir arbeiten mit Caritas zusammen. Das Sprachkursangebot gilt auch für unsere Schweizer Mitarbeitenden. Zudem bieten wir allen Englischkurse an.

Ist Sprache also der Schlüssel zur Integration?

Sinnadurai: Mit Bildung und Sprache wollten meine Eltern uns Kindern die Chance ermöglichen, uns in der Schweizer Gesellschaft zu integrieren. Auch dafür bin ich ihnen extrem dankbar. Das Ganze war aber auch mit viel Druck verbunden. Meine Eltern sagten immer: Wir arbeiten in der Pflege, putzen nebenbei und verteilen Zeitungen, damit ihr Kinder in die Nachhilfe könnt. Neben fünf Tagen Schule kam am Mittwochnachmittag  noch der Tamilisch-Unterricht dazu. Samstagnachmittag dann Tanzunterricht, damit wir auch unsere tamilische Kultur kennenlernen. Wir sollten uns integrieren, aber auch nicht zu sehr, damit wir nicht die Heimatkultur unserer Eltern vergessen. 

Komminoth: Es ist für uns selbstverständlich, Mitarbeitende verschiedenster Herkunft zum Betrieb zu zählen. PB Swiss Tools bot bereits vor 20 Jahren, als die ersten Flüchtlinge aus Sri Lanka in die Schweiz kamen, zwölf Tamilen eine Stelle an. Das war eine Initiative unserer CEO Eva Jaisli. Mittlerweile arbeiten teilweise bereits deren Kinder, also die zweite Generation, im Betrieb.

Sinnadurai: Dieses Hin und Her zwischen zwei Welten kenne ich auch. Ich hatte als Jugendliche nicht die gleichen Freiheiten wie meine beste Freundin Sabrina. Stichworte dazu sind: Ausgang, Freunde und Alkohol. Deshalb habe ich mich in meiner Maturarbeit mit der tamilischen Diaspora beschäftigt, um Antworten auf die Fragen zu bekommen: Woher komme ich? Was ist meine Identität? Noch heute erlebe ich diese Spannung. Der Spagat zwischen dem eigenen Leben einerseits und den Wünschen und der Rücksichtnahme auf die Herkunft der Eltern andererseits ist für viele Secondos schwierig. Integration hat für meine Eltern eine andere Bedeutung als für mich heute.

Wie gehen Ihre Kinder damit um, Frau Kovačević?
Kovačević: Mein Mann und ich wollen unsere Söhne in nichts hineinzwingen. Wir liessen beiden viel Freiheit. Sie könnten sich schon in Bosnien und Kroatien anpassen. Aber ihre Heimat ist die Schweiz.

Haben Sie bewusst für Ihre Söhne integrationserleichternde Vornamen ausgewählt? 

Kovačević: Der erste Sohn wurde noch vor unserer Auswanderung geboren. Dass er Emil heisst und damit einen Namen hat, der in der Schweiz geläufig ist, ist Zufall. Denn Emil ist auch in unserem Sprachraum ein häufiger Name. Bei unserem zweiten Sohn haben wir bewusst Erwin gewählt, damit er sich vom Namen her nicht diskriminiert fühlt. Meine Kinder melden sich oft am Telefon mit Erwin oder Emil und nicht als Kovačević. Mit der kleinen Endung «ić» landest du sofort in einer Schublade.

Sinnadurai: Ihr habt das mit dem Namen, bei mir ist es die Hautfarbe. Kaum öffne ich den Mund, heisst es: «Sie sprechen aber gut deutsch.» Um die Stimmung aufzulockern, kontere ich gerne: «Sie aber auch.»  

Kovačević: Diese Schubladisierung ist einfach nicht gut. Als Zuwanderin aus Ex-Jugoslawien bin ich traumatisiert von all den negativen Schlagzeilen über uns. Wie oft musste ich erklären: «Manche mit ‹ić›  machen Probleme. Aber es gibt noch mehr ‹Ić-ens›, die keine Probleme machen und nicht auffallen.» Als ich im September 2001 die Nachricht von dem Attentat in Zug hörte, hoffte ich inständig: Hoffentlich war es kein «ić».

Negativschlagzeilen von Rasern aus Ex-Jugoslawien oder tamilischen Dealern dominierten einst die Berichterstattung. Heute stehen die Eritreer am Pranger: Sie lebten von Sozialhilfe, statt zu arbeiten.

Komminoth: Als wir vor drei Jahren einem Menschen aus Eritrea ein Integrationspraktikum anboten, war bei einigen Mitarbeitenden Zurückhaltung zu spüren. Während dem Standortgespräch ein halbes Jahr später waren sich alle einig, dass wir das Praktikum verlängern. Inzwischen ist der Mitarbeiter mit einer Festanstellung für uns tätig. Integration heisst für mich: Machen, statt darüber sprechen.

Heute schliessen immer mehr Kantone mit den Flüchtlingen Integrationsvereinbarungen ab. Was halten Sie davon?

Komminoth: Voraussetzung sind Angebote, die zur Erfüllung der Vereinbarung beitragen. Es muss ein Miteinander sein. Wir können das Thema weder an die Menschen, die zu uns geflüchtet sind, noch an die Wirtschaft oder die staatlichen Behörden allein delegieren. Es sind auch die Kolleginnen und Kollegen gefordert, eine Willkommenskultur zu leben und Mitarbeitenden anderer Herkunft zu helfen. Aber es liegt ebenso an den Behörden, dass ihre Integrationscoaches sorgfältige Abklärungen machen.

Und da hapert es manchmal?

Komminoth: Wir gehörten zu den ersten Firmen, die letzten Herbst eine Vorlehre Integration in der Logistik angeboten haben und die Stelle schliesslich besetzen konnten. Bei der Rekrutierung schickten uns Integrationscoaches einige Kandidaten zum Schnuppern. Da merkten wir: Diese jungen Menschen wollen diesen Beruf gar nicht lernen. Diessind keine guten Voraussetzungen, dass die Lehre am Ende mit Erfolg abgeschlossen werden kann.

Aber ist es nicht legitim, jemanden zur Arbeit zu verpflichten, auch wenn sie ihm nicht gefällt?

Komminoth: Wenn jemandem die Hauptaufgaben nicht zusagen, wird dies kaum erfolgversprechend sein. Das ist, wie wenn wir einem Neuntklässler sagen würden, jetzt musst du diesen oder jenen Beruf ausüben, weil du noch keine Lehrstelle hast. Das Grundinteresse ist immer die zentrale Voraussetzung für die Arbeitsmotivation. Das war bei dem Mitarbeiter aus Eritrea der Fall, der in seiner Heimat als Polymechaniker gearbeitet hatte und gerne Maschinen bedient. Natürlich sind jetzt die Anforderungen in der Schweiz anders, er musste dazulernen.  Aber er mochte die Arbeit an der Maschine. Eine Hilfe war auch hier das Miteinander: Der Coach von Caritas kam bei unserem eritreischen Mitarbeiter regelmässig vorbei, hat ihn motiviert, noch besser Deutsch zu lernen. Zusammen haben wir es geschafft, dass er jetzt eine Festanstellung bei uns hat.

Kovačević: Wieso gibt es nicht mehr Unternehmen wie PB Swiss Tools? Ich habe so etwas noch nie gehört. Fantastisch. Es wäre toll, würden mehr Betriebe sich sagen: Wir tragen Verantwortung für die Gesellschaft. Ich würde alle Unternehmen gerne dazu verpflichten, dass auch sie Gesamtverantwortung für die Gesellschaft übernehmen.

Bakdounes: Hätte ich meinen eigenen Betrieb, würde ich dies auch so wie PB Swiss Tools machen.

Aber nicht jede Firma kann sich einen solchen Aufwand leisten.

Komminoth: Ein kleines Unternehmen, sagen wir mit 20 Mitarbeitenden, kann kaum einen Deutschkurs finanzieren. Das verstehe ich. Aber sie könnten beispielsweise Praktikumsstellen anbieten.

Kovačević: Genau so ist es. Die Menschen brauchen neben den theoretischen Schulungen für die Sprache und für Bewerbungen auch Praxis. In -allen Bewerbungskursen sollte mindestens ein einwöchiges Praktikum verankert sein. Aber Tatsache ist, dass nur wenige ein Praktikum finden. Auch für uns, die gut vernetzt sind, ist es schwierig.

Bakdounes: Möglichst rasch zu arbeiten, war auch für mich wichtig. Denn  Integration beginnt mit dem Arbeiten. Hätte ich während meines Asylverfahrens nicht so schnell eine Stelle gefunden, dann wäre ich wahrscheinlich verzweifelt.
Komminoth: Das ist das Problem. Der Prozess dauert zu lange. Viele Asylbewerber warten zweieinhalb Jahre ohne Anspruch auf Deutschunterricht, ohne Beschäftigung. Das macht die Menschen kaputt.

Haben Sie konkrete Vorschläge, wie die zermürbende Wartezeit verkürzt werden könnte?

Kovačević: Gleich nach der Ankunft muss der Sprachunterricht beginnen. Ich kenne viele Leute, die sprechen fünf Sprachen fliessend, aber ihr Deutsch ist zu schlecht, um eine Arbeit zu finden. Zudem muss viel besser abgeklärt werden, welche Potenziale die neu angekommenen Menschen mitbringen.  

Komminoth: Wir schneiden uns ins eigene Fleisch, wenn wir diese Ressourcen nicht nutzen. Sie sind die Chance, um gegen den Fachkräftemangel anzugehen und das Wirtschaftswachstum in Gang zu halten.

Bakdounes: Was für mich eine grosse Schwierigkeit darstellte, war der ganze Asylprozess. Das Verfahren und die Bestimmungen in den Kantonen sind kompliziert. Den Brief, der mich endlich über meinen Asylentscheid informierte, hatte nicht einmal meine Schweizer Bekanntschaft wirklich verstanden.

Sinnadurai: Diese Situationen kenne ich gut. Ich übersetze oft für tamilische Asylbewerber. Die Behördensprache ist nicht einfach zu verstehen. Zugleich muss ich als Juristin aber auch sagen: Die Behörden müssen in einem rechtsstaatlichen Verfahren sehr differenziert sein. Es sind die Gesetze, die unsere Gesellschaft formen, die alle zum gegenseitigen Respekt, zur Anerkennung der Menschenwürde verpflichten.  Deshalb finde ich, alle sind schon halbwegs integriert, wenn sie sich an diese Grundregeln halten.

Die Protagonistinnen und der Protagonist

Baschar Bakdounes, 29
Der Syrer lebt seit 2012 in der Schweiz. Der Automechaniker kam vor dem 
Ausbruch der syrischen Revolution regelmässig mit seinem Vater hierher. Heute lebt er mit einer B-Bewilligung im Kanton Bern, ist mit einer Schweizerin verheiratet und arbeitet als Automechaniker im Emmental.

Claudia Komminoth, 35
Die Bernerin hat eine kaufmännische Ausbildung absolviert und arbeitet nach Stellen in einer Berner Notariats- und Anwaltskanzlei und bei der Swisscom seit 2013 bei PB Swiss Tools. Privat gründete sie 2012 eine Stiftung in Kambodscha, die Kindern eine Schulausbildung ermöglicht.

Laavanja Sinnadurai, 29
Die Juristin wuchs in einer fünfköpfigen tamilischen Familie im bernischen Niederscherli auf. Ihre Eltern flüchteten vor 30 Jahren aus Sri Lanka. Neben ihrem Studium absolvierte sie eine Ausbildung zur interkulturellen und interreligiösen Mediatorin und zur Familienmediatorin. Sie übersetzt für Caritas und im Strafvollzug.

Emina Kovačević, 61
Die kroatisch-schweizerisch Doppelbürgerin kam 1989 in die Schweiz.
Die Mutter von zwei Söhnen studierte in Kroatien Soziologie. Heute leitet sie die Integrationsprojekte und Kurse beim SAH Zentralschweiz in Luzern und arbeitet als Dozentin für interkulturelle Pädagogik an der PH Luzern.